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Die Messgenauigkeit vom Feinstaubsensor SDS011

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Ich habe im Dezember über meinen Selbstbau-Feinstaubsensor geschrieben.

Nun bin ich über eine interessante wissenschaftliche Analyse des für die Selbstbau-Kits verwendeten Sensors SDS011 gestoßen. Die Arbeit wurde von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg im Jahr 2017 gemacht.

Das PDF mit den Studienergebnissen ist sehr aufschlussreich.

Im Gegensatz zu den Herstellerangaben, die von zehn Prozent relativem Fehler sprechen, scheinen die tatsächlichen Messwerte in Abhängigkeit von Temperatur, Luftdruck und vor allem der Luftfeuchte im Extremfall bis zu vierhundert Prozent abzuweichen.

Etliche Tipps für das Basteln der Sensorkits sollte man auch beherzigen:

Die Messwerte vom SDS011 sind in gewissen Bereichen durchaus gut: mittlere Luftfeuchtigkeit von ungefähr fünfzig bis siebzig Prozent relative Feuchte und einer Staubbelastung unter zwanzig Mikrogramm pro Kubikmeter.

Es gibt offensichtlich auch Unterschiede zwischen verschiedenen Chargen des Sensors.

Deswegen sind die Absolutwerte vom SDS011 generell mit Vorsicht zu genießen. Sie sind allerdings durchaus nützlich, um Tendenzen und Unterschiede aufzuzeigen.

Das Team von dustmap hat auch schon Pläne, eventuell mittels vorgeheizter Luft die Sensorwerte eines SDS011 zu verbessern.

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